Übergangszeit
Im Frühling und Herbst wärmt das Split-Gerät einzelne Räume schnell auf, ohne dass die ganze Zentralheizung anlaufen muss.
Warum eine Klimaanlage mit Wärmepumpe auch im Winter wärmt, in welchen Räumen das besonders gut passt und wo die Grenzen liegen.
Ein Split-Klimagerät mit Heizfunktion kehrt im Winter seinen Kältekreislauf um. Es nimmt Wärme aus der Außenluft auf und bläst sie im Raum aus. Damit ist es eine Luft-Luft-Wärmepumpe, die im Sommer kühlt und im Winter heizt.
Viele Menschen kennen die Klimaanlage nur als Kühlgerät für heiße Sommertage. Dabei steckt in jedem Split-Gerät eine Wärmepumpe. Beim Kühlen pumpt sie Wärme aus dem Zimmer nach draußen. Ist das Gerät umkehrbar, funktioniert das auch in die andere Richtung, selbst wenn es draußen kalt ist.
Der Vorteil gegenüber einem Heizlüfter oder Radiator mit Strom: Die Wärmepumpe liefert ein Mehrfaches der eingesetzten Energie als Wärme. Eine deutsche Übersicht nennt für Luft-Luft-Wärmepumpen Jahresarbeitszahlen von typisch 2,5 bis 3,5.
Im Frühling und Herbst wärmt das Split-Gerät einzelne Räume schnell auf, ohne dass die ganze Zentralheizung anlaufen muss.
Räume, die im Sommer zu heiß werden und im Winter schwer zu beheizen sind, profitieren doppelt.
Wo heute Nachtspeicheröfen oder Elektroradiatoren stehen, ist die Luft-Luft-Wärmepumpe ein naheliegender Nachfolger.
Bei geringem Wärmebedarf, etwa im Passivhaus, kann ein Split-System die Heizung ganz oder großteils übernehmen.
Räume, die nur zeitweise genutzt werden, sind mit Luft schnell warm und ebenso schnell wieder ruhiggestellt.
Neben einer bestehenden Heizung übernimmt das Gerät einzelne Räume oder die milden Monate. Mehr unter Altbau.
Wer mit der Klimaanlage heizen will, braucht ein fest installiertes Split-Gerät mit Wärmepumpenfunktion. Mobile Klimageräte mit Abluftschlauch sind für das Kühlen einzelner Räume gedacht und können meist nicht heizen. Auch beim Kühlen arbeiten sie weniger wirkungsvoll, weil warme Luft durch den Fensterspalt nachströmt.
Im Handel heißt dasselbe Gerät mal Klimaanlage mit Heizfunktion, mal Luft-Luft-Wärmepumpe. Entscheidend ist, ob es für den Heizbetrieb auch bei niedrigen Außentemperaturen ausgelegt ist. Achten Sie im Datenblatt auf die Heizleistung, den Einsatzbereich im Heizbetrieb und die Effizienzangaben für die Heizperiode.
Fest installierte Klimaanlagen brauchen laut OBI Österreich in Wien und Teilen Österreichs eine behördliche Erlaubnis, Mieter zusätzlich die Zustimmung des Vermieters. Die Details regelt jedes Bundesland in seiner Bauordnung. In Wien beschreibt ein Merkblatt der MA 37 die Regeln für Klimaanlagen und Wärmepumpen. Weil die Kältemittelleitungen geöffnet und befüllt werden, darf die Montage nur ein Betrieb mit entsprechender Zertifizierung für Kältetechnik durchführen.
Was das Ganze kostet, lesen Sie unter Luft-Luft-Wärmepumpe Kosten. Warum es in der Regel keine Förderung gibt, steht unter Förderung für Luft-Luft-Wärmepumpen (Stand Oktober 2026).
Mit einem Split-Klimagerät mit Heizfunktion ja. Es arbeitet dann als Luft-Luft-Wärmepumpe und holt Wärme aus der Außenluft in den Raum. Einfache mobile Klimageräte ohne Wärmepumpenfunktion können dagegen nur kühlen.
Technisch ja. Jede Klimaanlage transportiert Wärme mit einem Kältemittelkreislauf. Beim Kühlen bringt sie Wärme aus dem Raum nach draußen, ein umkehrbares Gerät kann sie im Winter von draußen nach drinnen bringen.
Im Vergleich zur Stromdirektheizung nicht, denn die Wärmepumpe liefert ein Mehrfaches der eingesetzten Strommenge als Wärme. Eine deutsche Übersicht nennt Jahresarbeitszahlen von typisch 2,5 bis 3,5. Wie hoch Ihre Kosten sind, hängt vom Wärmebedarf und vom Stromtarif ab.
Nur mit Zustimmung des Vermieters, darauf weist auch OBI Österreich hin. In Wien und Teilen Österreichs kann für fest installierte Klimaanlagen zusätzlich eine behördliche Erlaubnis nötig sein. Klären Sie beides, bevor der Fachbetrieb bohrt.
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